Hinweis

Für dieses multimediale Reportage-Format nutzen wir neben Texten und Fotos auch Audios und Videos. Daher sollten die Lautsprecher des Systems eingeschaltet sein.

Mit dem Mausrad oder den Pfeiltasten auf der Tastatur wird die jeweils nächste Kapitelseite aufgerufen.

Durch Wischen wird die jeweils nächste Kapitelseite aufgerufen.

Los geht's

Ein Tag mit Konditor Jean-Marie Hoffmann

Logo http://pageflow.wort.lu/patisserie-hoffmann

Text: Michèle Zahlen
Fotos: Gerry Huberty



Zum Anfang

Bereits um vier Uhr morgens zieht ein Duft von süßem Gebäck durch die Rue d'Itzig. Hier in Bonneweg befindet sich die Backstube der "Pâtisserie Hoffmann". Statt großen Produktionshallen gibt es im schmalen Eckhaus kleine Arbeitsräume.

In der Weihnachtszeit wird praktisch 24 Stunden am Tag gearbeitet. Es herrscht Routine, jeder weiß genau, was er wann zu tun hat. Hier gibt es keine Fließbandarbeit, es geht aber alles fast genau so schnell.
Zum Anfang

Ab drei Uhr morgens wird gebacken, danach die Bestellungen ausgefahren und am Morgen schon wieder Teig und Füllungen für den nächsten Tag vorbereitet.

Zum Anfang

Chef Jean-Marie Hoffmann auch noch einen Laden in Alzingen, produziert wird aber ausschließlich auf den drei Etagen in Bonneweg.
Zum Anfang

Es ist das hohe Arbeitspensum, das Hoffmann so an seinem Job liebt. Es muss schnell gehen und immer etwas los sein: „Ich brauche einfach ein gewisses Stresslevel.“

Schlafmangel ist für ihn ein Fremdwort: „Ich bin es gewohnt früh aufzustehen und kenne es gar nicht anders“, so der Konditor. Gut 14 Stunden arbeitet er pro Tag.

Zum Anfang

Jean-Marie Hoffmann wirft schnell einen Blick in den Backofen, die Schokocroissants und Rosinenschnecken brauchen noch ein paar Minuten.

Sobald sie später abgekühlt sind, bekommen sie eine Zuckerglasur.
Zum Anfang

Hoffmann setzt auf beste Zutaten für seine Produkte. Er schwört auf richtige Butter, die nicht extra für Backwaren behandelt wurde. Damit haben Neuankömmlinge im Betrieb immer ihre Schwierigkeiten: „Richtige Butter muss anders dosiert und anders verarbeitet werden. Das müssen neue Mitarbeiter immer erst einmal lernen“, so Hoffmann.

Sein Feingebäck wird von Hand geformt, die Croissants müssen fünf Teigschichten haben, „dann sind sie fein, blättern aber nicht zu stark“.
Zum Anfang

Zwischen jede Teigschicht kommt eine Butterschicht, damit die Backwaren im Ofen nicht austrocknen.
Zum Anfang

Das Team rund um Jean-Marie Hoffmann besteht aus 30 Mitarbeitern, sieben davon arbeiten in der Backstube.

Verstärkung wäre zwar gut, meint der Chef, dafür fehle aber der Platz.
Zum Anfang

Hoffmann selbst sieht seine „Pâtisserie“ nicht als Familienbetrieb, doch auch Frau Pascale und Tochter Kelly sind hier tätig.

Pascale Hoffmann hilft vor allem bei Administrativem und an der Kasse, Kelly Hoffmann macht hier ihre Konditor-Meisterprüfung.
Zum Anfang

Wie ihr Vater hat auch sie ihre Ausbildung in einem Luxemburger Traditionshaus absolviert. Für Hoffmann selbst fiel die Wahl auf Namur, für Tochter Kelly auf Oberweis.

Seit einem Jahr ist sie im Betrieb tätig, kümmert sich im Moment vor allem um die Schokoladen und Pralinen. Auch Bruder Dustin soll bald ins Unternehmen einsteigen.
Zum Anfang

Das zuckersüße Leben

Jean-Marie Hoffmann hat seine Konditorei in Bonneweg am 28. Oktober 1991 eröffnet, 2001 seinen zweiten Laden in Alzingen.

"Gibbes" (rechts im Foto) ist in Bonneweg Stammkunde. Jeden Morgen kommt er vorbei.

Im Laufe der Jahre haben sich die Wünsche vieler Kunden aber geändert. „Vor ein paar Jahren wurden noch viel mehr Backwaren gekauft“, so Hoffmann.
Zum Anfang

Jetzt sei süßes Feingebäck, wie Rosinenschnecken oder Croissants, vor allem im Mini-Format beliebt.

Auch Weißbrot sei nicht mehr so gefragt wie früher. Die Kunden würden eher "Spezialbrot" wählen, so Hoffmann.
Zum Anfang

Und auch Sandwiches, Wraps, Salate oder Quiches kommen gut an. Neben Snacks und „To Go“-Produkten bietet Hoffmann auch Caterings an. Sein Verkaufsschlager an der Mittagstheke überrascht aber: „Unsere Heringe in Rahmsoße verkaufen sich richtig gut“, so der Konditor.

„Viele kommen aber auch am Abend vorbei und nehmen sich etwas mit, weil sie zu Hause nicht noch groß kochen wollen.“
Zum Anfang

Er selbst mag es lieber klassisch – sein Liebling aus der eigenen Backstube? „Das ist und bleibt eine Buttercremetorte mit Kaffeegeschmack.“
Zum Anfang
Scrollen, um weiterzulesen Wischen, um weiterzulesen
Wischen, um Text einzublenden
Schließen
Übersicht
Nach links scrollen
Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 10

Kapitel 11

Kapitel 12 Das zuckersüße Leben

Die Wünsche der Kunden erkennen und umsetzen

Kapitel 13

Kapitel 14

Kapitel 15

Nach rechts scrollen